Freitag, 29. April 2016

Weinfelder Weinwanderweg eröffnet



Am 1. Mai wird der neue Weinwanderweg in Weinfelden eröffnet. Dieser wurde von Weinfelder Winzern gemeinsam mit Touristikern gestaltet und führt über neun Kilometer durch Rebberge und vorbei an Weingütern.

Wer dem Weingenuss so richtet frönen will, holt sich am Bahnhofschalter in Weinfelden einen Rucksack mit Proviant, Getränken und Glas für 19 Franken pro Person, sowie einen Code zum Safe, der unterwegs Weine zur Verkostung bereithält. Der Weg führt vom Bahnhof Weinfelden über Ottoberg und Boltshausen wieder zurück nach Weinfelden. Der Marsch dauert etwa drei Stunden, wobei auch Weinkenner unterwegs noch Neues lernen können. Es lohnt sich übrigens auch zu rasten und auf den Sitzgelegenheiten in Form von überdimensionierten Weinblättern die Aussicht über die Rebberge zu geniessen.

Mit einer Sammelaktion werden ausdauernde Wanderer belohnt. An allen zehn Winzerporträt-Tafeln hängt eine Lochzange. Wanderer, die an allen Stationen vorbeigekommen sind und zehn Löcher in den Weinweg-Flyer gestanzt haben, dürfen sich ihre Belohnung bei einem Winzer oder Restaurant ihrer Wahl abholen. Beim Kauf von 24 Flaschen Wein erhalten sie eine Flasche geschenkt (so lange der Vorrat reicht). Oder: Wer einen Hauptgang in den Restaurants an der Strecke bestellt, erhält ein Glas heimischen Weins gratis.


Zudem können alle Wandervögl am Fotowettbewerb teilnehmen, der noch bis zum 31. Oktober läuft. Gesucht werden die drei schönsten Bilder vom Weinweg. Sie können über Facebook oder die Webseite eingereicht werden. Der Hauptpreis ist ein Gutschein für das Restaurant Thurberg.

Die Weingüter
Weingut Burkhart
Weingut Familie Forster
Weingut Wolfer
Schlossgut Bachtobel
Broger Weinbau
Weingut Bosch
Weinbau Markus Held
Zahnd Weine
Rebgut Sunnehalde
Büchi Hofgut

Junge Köche aufgepasst!


Gewinnerkreation mit Schweizer Schweinefleisch 2015 von Marcel Schori

 
Talentierte Jungköche sind aufgefordert, zu zeigen, was sie können. Am Kochwettbewerb «La Cuisine des Jeunes» von der Branchenorganisation Schweizer Fleisch gehts nicht nur um die Wurst, sondern um Ruhm, Ehre und darum, tolle Preise zu gewinnen. Das Motto der 14. Auflage lautet «Clash of Pans! Die stärkste Kreation mit Schweizer Kalbfleisch holt den Sieg». Die jungen Köche haben noch bis zum 13. Juli Zeit, ihre Rezepte mit Schweizer Kalbfleisch einzureichen. Teilnehmen können alle, die zwischen 2012 und 2015 ihre Kochlehre erfolgreich abgeschlossen haben oder 2016 abschliessen werden.

Die Jury, bestehend aus Martin Thommen (Vorsitz), Landgasthof Bären in Utzenstorf, Marie Robert, Le Café Suisse in Bex, Beat Stofer, Hotel Restaurant Balm in Meggen, und Heribert Dietrich, «Walserhof» in Klosters, wählt aus den Einsendungen die stärksten Rezepte aus und lädt vier Finalisten zum Wettkochen ein. Das Finale findet am 12. September im Bildungszentrum bzi in Interlaken vor Publikum und Presse statt. Noch am gleichen Tag wird der Sieger bekanntgegeben und gebührend gefeiert.

Und diese Preise winken dem Gewinner: eine Trophäe, 2000 Franken sowie die Gelegenheit, an der Seite von Ivo Adam Teil der Jury des «Battle of ZAGG» (ehemals «European Culinary Challenge») zu sein. Die anderen drei Finalisten erhalten ein Diplom und je 600 Franken.

Donnerstag, 28. April 2016

Meilenstein: ZFV steigt bei den SBB ein

Hat allen Grund zur Freude:
Andreas Hunziker, CEO der ZFV-Unternehmungen
(Archivbild Salz&Pfeffer)

Die Freude bei den ZFV-Unternehmungen ist gross – und das kommt nicht von ungefähr. Immerhin haben sie in einem öffentlichen Submissionsverfahren den Zuschlag erhalten und übernehmen ab 2017 exklusiv das Catering für die bestehenden 23 SBB-Personalrestaurants in der ganzen Schweiz. Im Zuge dessen werden alle 152 Mitarbeiter des bisherigen Caterers per 1. Januar «in die ZFV-Familie integriert», wie es in einer Medienmitteilung dazu heisst. Und weiter: «Dieser Zuwachs geht als bedeutender Meilenstein in die Geschichte des ZFV ein.» Der Grossauftrag kommt dem traditionsreichen Unternehmen mehr als gelegen, entspricht er doch ganz der erklärten Strategie, «die Gemeinschaftsgastronomie in der Schweiz schrittweise auszubauen».

Mittwoch, 27. April 2016

Düstere Aussichten


An der Jahresmedienkonferenz des Branchenverbandes Gastrosuisse in Bern zogen die Verantwortlichen eine sehr negative Bilanz. Insgesamt hat die Schweizer Wohnbevölkerung letztes Jahr 22,4 Milliarden Franken für Essen und Trinken ausser Haus aufgewendet. Das sind rund 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Übernachtungen von ausländischen Gästen gingen zurück, zudem leiden die helvetischen Gastronomen unter den Folgen der Frankenstärke, dem Gastronomietourismus, der Dominanz der Online-Buchungsplattformen sowie nicht zuletzt unter der ständig wachsenden Bürokratie, als Beispiel genannt wurde das neue Verordnungsrecht zum revidierten Lebensmittelgesetz (Projekt Largo).

Kurzum: Die Lage des Schweizer Gastgewerbes ist kritisch. «Das Ausmass der Betroffenheit wird deutlich unterschätzt», sagte Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer. Der Hotelier kritisierte – einmal mehr – die hohen Beschaffungskosten in der Schweiz und kündigte prompt die Lancierung einer neuen Volksinitiative an. Zusammen mit nicht näher präzisierten «starken Allianzpartnern» soll eine Initiative mit dem Titel «Stopp der Hochpreisinsel – für faire Preise» zustandekommen. Zur Erinnerung: Die letzte Volksinitiative des Wirteverbandes («Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes») wurde im September 2014 mit über 70 Prozent vom Stimmvolk verworfen.

Eine positive Meldung fanden wir in der drei Seiten langen Medienmitteilung dann doch noch: Zusammen mit der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredit plant Gastrosuisse dieses Jahr die Lancierung eines neuen Awards für die Hotellerie. Dieser soll laut dem stellvertretenden Gastrosuisse-Direktor Daniel C. Jung «der Branche neue Impulse geben und erfolgsversprechende Konzepte fördern».

Dienstag, 26. April 2016

Käsemarkt im Tösstal


Der siebte Zürcher Oberländer Käsemarkt findet heuer just am Tag der Arbeit statt. Am 1. Mai bieten von 9 bis 16 Uhr in Saland im Tösstal über 20 Käsereien ihre Spezialitäten zur Degustation und zum Verkauf an, etwa Käse aus Kuh-, Schaf-, Ziegen- und Büffelmilch, der in der Umgebung entstanden ist. Erwartet werden gegen 3000 Besucher.

Zudem wird an diesem Tag die Meisterschaft im Bachtelstein-Werfen ausgetragen. Der Bachtelstein ist eine beliebte Käsespezialität aus dem «natürli»-Sortiment. Geworfen wird beim Plausch-Wettbewerb ein vier Kilo schweres Duplikat aus Holz. Mitmachen darf jeder, zu gewinnen gibts einen echten Laib Bachtelstein. Auf die Frühaufsteher wartet ab neun Uhr übrigens ein reichhaltiges Brunch-Buffet im Festzelt, zudem stehen ein Kletterparcours sowie eine Führung im Tonstein-Keller auf dem Programm.

Felix Hohlmann ist Aeropress-Schweizer-Meister

Sieger Felix Hohlmann
(Foto: Kevin Rechsteiner)
Es ist die Verbindung von Einfachheit und Komplexität, die der Aeropress seit einigen Jahren immer mehr Fans beschert. Ebensolche versammelten sich am vergangenen Wochenende im Restaurant Auer & Co. im Zürcher Impact Hub, um der manuellen Kaffeemaschine, bestehend aus einem Brühzylinder, einem Presskolben und einem Kaffeefilter, zu huldigen. Oder genauer: jenen, die mit ihr besonders guten Kaffee zuzubereiten wissen.

Im Rahmen der nationalen Aeropress-Meisterschaft wurde Felix Hohlmann aus Basel zum Schweizer Meister gekürt. Er hatte sich gegen 24 Konkurrenten aus dem ganzen Land durchgesetzt. In der Schweizer Kaffeeszene sei Hohlmann kein unbeschriebenes Blatt, heisst es in einer Mitteilung. Und: Für viele sei er schon lange ein «Meister der Herzen». Hohlmann arbeitet als Qualitätsmanager für die Rösterei Henauer in Höri und als Barista sowie Kaffeetrainer im Kernteam der Kaffeemacher im Unternehmen Mitte in Basel. In den letzten Jahren belegte er in fast allen Kaffeedisziplinen mal den Platz des Vizemeisters (zweimal als Barista, einmal im Brewing, einmal an der Aeropress). Diesmal schaffte er es – endlich – an die Spitze.

Der Aeropress-Wettkampf ist im KO-System angelegt; jeweils drei Teilnehmer brühen gleichzeitig und servieren ihre Getränke der Jury, die die beste Tasse kürt, ohne zu wissen, von wem diese kommt. Der Sieger ist eine Runde weiter. In diesem Jahr bestand die Jury aus Kai Keong Ng, dem zweimaligen Schweizer Aeropress-Meister, der schwedisch-australischen Kaffee-Expertin Marianne Konstanse Gjeldnes und dem deutschen Matheusz Petlinski, der kürzlich drittbester Kaffee-Sensoriker der Welt geworden war.

Felix Hohlmann wird die Schweiz an der World Aeropress Championship 2016 im Juni in Dublin vertreten.

Montag, 25. April 2016

«Swiss Vegan Awards»: jetzt anmelden!


Nach der Premiere ist vor der Premiere. Wenn das Festival «Vegana» am 13. und 14. Mai im Zürcher Sihlcity zum zweiten Mal stattfindet, werden erstmals die «Swiss Vegan Awards» verliehen. Damit kürt die Vegane Gesellschaft Schweiz gemeinsam mit einer Fachjury Produkte, Dienstleistungen und Unternehmen, die ohne tierische Produkte auskommen. Die Anmeldefrist läuft noch bis und mit diesen Freitag, 29. April. Also los!

Prämiert werden die Kandidaten gleich in sieben Kategorien: Shop, Foodprodukt (käuflich, inklusive Drink), Restaurant, Nonfood-Produkt, Kochbuch, Medium/Blog sowie Start-up (maximal zwei Jahre alt). Die Jury vergibt nach verschiedenen Gesichtspunkten Noten, aus denen sich die Platzierung ergibt. Ziel ist es, die «Swiss Vegan Awards» künftig jedes Jahr zu vergeben.

Neben dem «Master of Swiss Awards», also dem Sieger über alle Kategorien hinweg, werden auch die «Winners» (die Erstplatzierten pro Kategorie), die Finalisten (jeweils die Ränge zwei und drei) sowie die «Participants» (alle übrigen Kandidaten) ausgelobt. Für die Teilnehmer springt also in jedem Fall etwas heraus: Aufmerksamkeit – in Form von Zertifikat und Gütesiegel oder gar Trophäe, Präsenz im Internet und in den Medien sowie Kennzeichnung als Teilnehmer vor Ort an der  «Vegana».

Die Bedingungen für eine Teilnahme sind simpel: Zugelassen sind Unternehmen mit veganen Produkten oder Dienstleistungen, die in der Schweiz erhältlich sind. Mehrfachanmeldungen sind möglich. Die Teilnahme kostet 150 Franken pro Kategorie (exklusive Porto und Mehrwertsteuer).

Dienstag, 19. April 2016

Wissenschaftler eröffnen Pop-up-Restaurant





«Cooking & Science – simply better food», unter diesem Motto eröffnet auf der Zürcher Polyterrasse vom 9. Mai bis 5. Juni das temporäre Restaurant Tastelab. Dahinter stehen fünf ehemalige Studenten der ETH. Für das Projekt errichten sie extra ein Gebäude aus Baugerüst, Holz und Schrumpffolie mit Platz für 120 Gäste, einer Bar sowie einer hochmodernen Küche.

Im «Tastelab» wird die Physikerin und Küchenchefin Susanne Tobler eine modernistische Küche zelebrieren. Das hat nur am Rande mit der einst von Ferran Adrià propagierten Avantgardeküche zu tun. «Es geht mir nicht um einen bestimmten Kochstil, sondern darum zu zeigen, welche Fortschritte die Wissenschaft in der Küche bringen kann», sagt Tobler. Das Verständnis von physikalischen Gegebenheiten mache ihre Gerichte besser, so die 30-Jährige.

Abends bietet Tobler im Tastelab ein Sieben-Gang-Menü an. Dabei ist jeder Gang einem anderen Thema gewidmet, zum Beispiel der Druck-Infusion. «Wir halten indes keine Vorlesung, der Gast kann sich entspannt dem Genuss hingeben.» Am Mittag steht ein täglich wechselndes Menü auf dem Programm, sowie sonntags ein Brunch.

Tischreservationen sind online möglich. www.tastelab.ch

Mehr über das kulinarische Konzept des «Tastenlab» und über die Küchenchefin Susanne Tobler findet ihr in der nächsten Ausgabe von Salz&Pfeffer, die am 4. Mai erscheint.

Montag, 11. April 2016

In den Startlöchern


Kücheneinblick: Vorbereitungen für das indische Chicken Samosa (Bild: z. V. g.)

Am 7. Mai 2016 lädt die Swiss School of Tourism and Hospitality (SSTH) in Passugg zum Food Festival. Dieses Jahr steht dieses unter dem Motto «Street Food». Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, organisiert und durchgeführt wird der Anlass von den Studierenden des letzten Semesters der SSTH.

An 18 Ständen werden Köstlichkeiten aus aller Welt präsentiert. Das beste daran: die exotischen Spezialitäten sowie Getränkedegustationen und Kinderbetreuung sind im Ticketpreis von 33 Franken (Vorverkauf) und 38 Franken (Tageskasse) inbegriffen. Das internationale Angebot wird von lokalen Produkten und Spezialitäten der Slow-Food-Bewegung bereichert, zudem gewährt die Hotelfachschule einen Blick hinter die Kulissen.

Freitag, 8. April 2016

EHL lanciert Master-Class in Clinary Arts




 
Die Ecole hôtelière de Lausanne (EHL) führt eine neue Master-Class in Culinary Arts ein. Das sechsmonatige Zertifikationsprogramm startet im September 2016 und richtet sich an junge Fachkräfte, die eine Karriere in der Speise- und Getränkeindustrie anstreben oder ein eigenes Restaurant eröffnen möchten. Der Schwerpunkt des modular aufgebauten Unterrichts liegt auf Management und Unternehmertum.

«Ein erfolgreiches F&B-Unternehmen zu betreiben, erfordert ein perfektes Zusammenspiel aus Branchen- und Fachwissen, praktischen Erfahrungen, Führungsfähigkeiten und einem beruflichen Netzwerk», schreibt die Ecole hôtelière de Lausanne in ihrer Medienmitteilung.

Die Hotelfachschule bietet nebst dem neuen Master-Programm drei weitere Richtungen an: Bachelor of Science in International Hospitality Management, Master of Science in Global Hospitality Business und Executive MBA in Hospitality Administration.

Schlemmen im Thurgau

Der Kanton Thurgau ist längst nich mehr nur für Äpfel bekannt. (Bild: z. V. g.)


Im Ostschweizer Kanton geht es vom 1. bis 31. Mai genüsslich zu und her. Anlässlich der Thurgauer Genuss-Wochen laden 14 Gastrobetriebe zum Schlemmen ein und bieten ihren Gästen speziell kreierte Wine&Dine-Menüs aus regionalen Produkten und mit Weinen aus heimischen Lagen an. «Längst steht der Thurgau nicht mehr nur für Äpfel, sondern hat sich zu einem Feinschmecker-Kanton mit lokalen Spezialitäten entwickelt», heisst es in der Medienmitteilung von Thurgau Tourismus, welche die Genuss-Wochen zusammen mit Gastro Thurgau, dem Branchenverband Thurgau Weine und Agro Marketing Thurgau lanciert hat.

Wer sich auf die Genuss-Tour einlassen möchte, kann auf der Webseite von Thurgau Tourismus oder an verschiedenen Vorverkaufsstellen Gutscheine beziehen. Für einen 100-Franken-Gutschein bezahlen Gäste nur 70 Franken.

Das Wine&Dine-Genuss-Wochen-Menü wird von folgenden Restaurants angeboten:

Olivers Restaurant, Amriswil
Gasthaus Krone, Balterswil
Restaurant Cittadella, Frauenfeld
Restaurant Die Krone, Gottlieben
Restaurant Seemöwe, Güttingen
Wasserschloss Hagenwil, Hagenwil bei Amriswil
Hotel & Spa Bad Horn, Horn
Hotel Restaurant Nollen, Hosenruck
Restaurant Seegarten, Kreuzlingen 
Restaurant Krone, Lommis
Restaurant Linde, Roggwil
Restaurant Schloss Wartegg, Rorschacherberg
Kartause Ittingen, Warth-Weiningen
Landgasthof Wartegg, Wigoltingen/Hasli

Tickets für Zürich Bier Festival zu gewinnen

Bild: z. V. g.

Bierfans aufgepasst: Salz&Pfeffer verlost Tickets für das Zürich Bier Festival, das vom 15. bis 17. April im Theater Spirgarten in Altstetten stattfindet. Zu gewinnen gibts zwei Eintritte im Wert von je 20 Franken.

Und so nehmt ihr am Festival teil: Schickt bis spätestens Sonntag, 10. April 2016 eine E-Mail mit dem Stichwort «Zürich Bier Festival» inklusive Angabe von Name und Adresse an: redaktion@salz-pfeffer.ch. Mindestalter für die Verlosung: 16 Jahre, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zum Festival: Rund 150 verschiedene nationale und internationale Biere stehen zur Degustation bereit, wobei die Organisatoren den Fokus sowohl auf die Vielfalt, als auch auf die Qualität legen. Es werden Spezialitäten aus Deutschland, Schottland, Belgien oder Holland und sogar aus Island zu finden sein. Gemäss dem Veranstaltungsteam «ProBier», das sich aus drei unabhängigen Bierliebhabern zusammensetzt, ist es das erklärte Ziel des Festivals, dem Publikum in entspanntem Umfeld zahlreiche unterschiedliche Geschmacksrichtungen näher zu bringen.





Dienstag, 29. März 2016

David Martínez Salvany gibt erneut ein Gastspiel

David Martínez Salvany (Foto: z. V. g.)

Nach seinem Abschied aus dem «Clouds» war es mehrheitlich still um Spitzenkoch David Martínez Salvany. Nun kommen die Zürcher erneut in den Genuss seiner Küche. Im April und Mai gibt er ein kulinarisches Gastspiel in den fünf Restaurants der Stiftung Arbeitskette.

Gemäss einer Medienmitteilung darf man sich auf Gerichte aus seiner Heimat Katalonien freuen, die aus kontrastreichen Zutaten vom Land und aus dem Meer zubereitet werden. Auf dem Programm stehen unter anderem Kochkurse im «Stürmeierhuus», ein katalanisches Buffet im Restaurant Renggergut sowie Gastspiele im Restaurant Limmathof und im Restaurant Krone.

Programm
 
Katalanisches Buffet im «Renggergut»
8. April 2016 ab 18 Uhr 
Martínez lädt zum Buffet à discrétion mit Weiss- und Rotwein.
Preis: CHF 90.–

Davids Wochenhit am Mittag im Restaurant Mediacampus
11. bis 15. April 2016 am Mittag
Passend zum Selbstbedienungskonzept des Restaurants Mediacampus kreiert Martínez einen Hauptgang, der eine Woche lang mittags angeboten wird.
Preis: CHF 24.80

Wieder Ma(h)l Zeit im Restaurant Limmathof
21. und 22. April 2016
Kreatives Drei- bis Sechs-Gang-Menü vom Meer und vom Land, dazu werden speziell ausgewählte Weine gereicht.

Kochkurs «la Cucina Catalana, heute und gestern» im «Stuermeierhuus»
2. Mai, 9. Mai, 30. Mai 2016 von 15.30 bis 22.30 Uhr
David Martínez Salvany und Roger Serrahima i Marcet (ehemaliger Chef-Patissier im Hotel Greulich) bereiten mit ihren Gästen ein katalanisches Viergang-Menü zu.
Preis: CHF 280.–  (Begleitperson Essen: CHF 95.–)

«Vom Meer und Land!», Diner im Restaurant Krone
12. und 13. Mai 2016 am Abend
Martínez kreiert ein Drei- bis Sechs-Gang-Menü, inspiriert von der Charakteristik der traditionellen katalanischen Küche.

«Stürmi Gastroabig» im «Stuermeierhuus»
25. und 26. Mai 2016 
Auf die Gäste wartet ein Rundgangmenü mit sieben Stationen, verteilt im Restaurant und in der Küche. Martínez und das Küchenteam erzählen dazu spannende Geschichten.
Preis: CHF 120.–, Vegi-Menü: CHF 95.–

Mittwoch, 23. März 2016

Das neue Pfeffer ist da




Heute morgen ist das neue Salz&Pfeffer druckfrisch angekommen, bei den Abonnenten dürfte es indes erst am Donnerstag im Briefkasten liegen. Hier darum eine kurze Vorschau: Für das Titelinterview sind wir nach Davos ins Weinrestaurant Mann&Co gereist. Dort leitet seit 2013 Karim Schumann die Küchenbrigade. Im Interview mit Sarah Kohler spricht der erst 28-Jährige über seine kulinarischen Ziele und über die in der Profigastronomie so wichtige Balance zwischen Selbstvertrauen und Bescheidenheit.

Unserer Porträtserie über Mäzene in der Gastronomie ging eine monatelange Planung voraus. Herausgekommen ist – bei aller Bescheidenheit – ein journalistisches Glanzstück, geschrieben von Claudio Zemp und fotografisch hervorragend in Szene gesetzt von Jürg Waldmeier. Zu Wort kommen Fredy und Sabine Grossauer («Fernsicht», Heiden), Martin Denz («Park Weggis») und Peter Spuhler («Talvo», St. Moritz).

Im Ausland ist die Begeisterung für Wermut weit fortgeschritten, in der Schweiz hat der Durchbruch eben erst begonnen. Autor Wolfgang Fassbender hat unter anderem einen Barchef getroffen, der sich mit der Materie auskennt, und schreibt, was man hierzulande sehr bald wissen muss.

Für unsere Rubrik «Drei Gänge von» schuf das kreative Trio von Miss Marshall drei Glace-Gerichte der besseren Art. Und zu guter Letzt hat Regula Burkhardt-Lehmann drei Patissiers zum Round-Table-Gespräch geladen und den Puls der Branche gefühlt.

Montag, 21. März 2016

Silvan Oswald gewinnt «gusto2016»


Auf dem Siegertreppchen: Benjamin Anderegg, Silvan Oswald und Fabienne Zuberbühler

Am 17. März fand in der Berufsfachschule BBB in Baden die zwölfte Auflage des Nachwuchskochwettbewerbs «gusto» statt. Neun Finalisten aus dem zweiten und dritten Lehrjahr kämpften dabei um Ruhm und Ehre. Sie alle hatten sich mit der Einsendung der Rezepte für das Finale qualifiziert.

Innert drei Stunden mussten eine Vorspeise (warm und kalt) aus Fisch und Bio-Gemüse sowie ein Hauptgericht aus Schweizer Kalbfleisch zubereitet werden. Für den Hauptgang galt es laut Reglement, zwei verschiedene Garmethoden oder Kochtechniken eingesetzt werden. Am Ende des Tages machte Silvan Oswald vom Aus- und Weiterbildungszentrum Hotel&Gastro Formation in Weggis das Rennen. Er gewann damit nicht nur einen prestigeträchtigen Titel, sondern auch einen zweiwöchigen Aufenthalt in New York – ein Besuch im Restaurant Eleven Madison Park inklusive.  Auf die weiteren Podestplätze kochten sich Benjamin Anderegg vom Restaurant Stucki in Basel (zweiter Rang) und Fabienne Zuberbühler von der Rehaklinik Bellikon (dritter Rang).

Einen Tag nach dem Finalkochen fand im Zürcher «Lake Side» die traditionelle «gusto16»-Gala mit der feierlichen Preisverleihung statt. In seiner Ansprache betonte Philipp Dautzenberg, Vorsitzender des Wettbewerbsorganisators Prodega/Growa/Transgourmet, die aussergewöhnlichen Leistungen, welche die neun Finalisten auch unter Druck erbracht hatten. Es spreche für sich, dass in der neu formierten Junioren-Kochnationalmannschaft der Schweiz zurzeit fünf ehemalige Finalisten des «gusto»-Wettbewerbs vertreten sind.