Donnerstag, 23. Oktober 2014

Zwischen Inspiration und Irritation




Er ist derzeit das Enfant terrible der spanischen Avantgardeküche: David Muñoz vom «DiverXo» in Madrid. Und er ist eins, wohlgemerkt, das ganz genau weiss, wie man sich inszeniert, um einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Davon zeugt das Video des Dreisternekochs mit Jahrgang 1980, das seit einigen Tagen im Netz kursiert. Kurz zusammengefasst: ein bildgewaltiges Stück Imagepflege der etwas anderen Art – oder: zehn Minuten zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen Fusion und Konfusion, zwischen Inspiration und Irritation. Unbedingt anschauen.

Freitag, 17. Oktober 2014

Impressionen aus der Gourmesse 2014

Vom Freitag, 10. bis Montag, 13. Oktober traf man an der Gourmesse im Kongresshaus Zürich auf l80 zufriedene Aussteller, 1000 Delikatessen, insgesamt 10800 Besucher und einige Prominente aus der Gastronomie.

Hier ein paar Impressionen aus der Messe und der Salz&Pfeffer-Showküche:


Gourmesse-Projektleiterin Vanessa Pua




Staraufgebot an der Salz&Pfeffer-Showküche


Christian Geisler vom Restaurant Der Kunsthof und Marcus G. Lindner, Hotel The Alpina Gstaad

André Jaeger, Restaurant Die Fischerzunft

Rindfleisch hauchzart am Fleischworkshop mit André Jaeger






 
Get-together an der Salz&Pfeffer-Bar







 
Jumi-Käsestand



  
Südtirol zu Gast


Städtlichäsi Lichtensteig


Impressionen aus dem Messegeschehen

Dienstag, 14. Oktober 2014

Gourmesse: Ein gelungenes Jubiläum



Rund 10800 Feinschmecker besuchten am Wochenende die Gourmesse und liessen sich von 1000 ausgewählten Delikatessen verführen. Die Nachfrage nach regional produzierten Lebensmitteln war gross. Der Trend, sich bewusst gut zu ernähren, ist ungebrochen. Die Veranstalterin Edition Salz&Pfeffer zieht eine gute Bilanz. 


Zum 20. Mal fand in Zürich die Gourmesse statt. Vom Freitag, 10. bis am Montag, 13. Oktober lockte sie rund 10800 Besucher ins Kongresshaus, in dessen Hallen über 180 Aussteller rund 1000 Delikatessen feilboten. An zahlreichen Marktständen waren die Hersteller persönlich anwesend und präsentierten ihre Spezialitäten einer interessierten Kundschaft. Grossanbieter oder Massenwaren suchte man vergeblich, hier trafen sich ausschliesslich die Hüter des guten Geschmacks.

Erfreuliche Zahlen
Die 20. Gourmesse war ein Erfolg, der Besucherandrang gross und die Aussteller zufrieden. Der Beef-Workshop unter der Leitung von Spitzenkoch André Jaeger erwies sich als überaus beliebt und war bereits lange vor Messebeginn ausverkauft.

Beliebter Käsetag
Premiere feierte dieses Jahr der «Schweizer Käsetag», welcher am Messe-Montag durchgeführt wurde. Die Veranstaltung bot einen bunten Mix aus Vorträgen, Diskussionen und Degustationen. Der Käse stand dabei natürlich im Mittelpunkt, besonders die wirklich guten Kreationen aus den besten (kleinen) Käsereien des Landes. «Damit bieten wir den selbstständigen Käsern und ihren tollen Innovationen eine Plattform, sich den Köchen, Gastronomen und den Konsumenten aus der Stadt zu präsentieren», sagt Vanessa Pua. Geboten wurden denn vom Rohmilch- und Blauschimmelkäse über Ziegen- und Schafsmilchkreationen zahlreiche seltene Köstlichkeiten – Käse eben, der diesen Namen tatsächlich noch verdient.

Mit dieser erfreulichen Bilanz ging die 20. Gourmesse am Montagabend um 20 Uhr zu Ende. Im Jahr 2015 findet die Gourmesse vom 9. bis 12. Oktober statt.








Mittwoch, 8. Oktober 2014

Gourmesse: Bühne frei für grosse Stars


André Jaeger
Bernadette Lisibach
Bald, bald ist es so weit, und unumwunden geben wir zu: Wir können es kaum erwarten. Am Freitag fällt der Startschuss für die 20. Gourmesse, die das Zürcher Kongresshaus bis am Montag zum kulinarischen Treffpunkt macht.

Dass wir uns so schaurig freuen, hat viele (gute) Gründe. Über 1000 Delikatessen, die es zu probieren und zu entdecken gibt, zum Beispiel. Die lange Tafel, die im Kongresssaal erstmals stehen wird und an der man in aller Ruhe ein Plättli mit Wurst und Käse essen, über den guten Geschmack philosophieren oder einfach ein Glas Wein trinken kann. Oder die erste Schweizer Käsetagung über die wir bereits ausführlich berichtet haben (alles dazu hier).

Besonders freuen wir uns aber auch auf das Geschehen auf der Bühne der legendären Salz&Pfeffer-Showküche, in deren Rahmen die Gäste für 25 Franken in den Genuss von zwei exquisiten Gängen kommen – live zubereitet von Spitzenvertretern der Schweizer Gastronomie. Das Line-up kann sich auch dieses Jahr wieder sehen lassen.


Das Programm der Salz&Pfeffer-Showküche 2014
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Freitag (Details zu den Köchen gibts hier)

13 bis 14 Uhr – Diana Krauss
Gourmetköchin 2013, www.dianakrauss.com

15 bis 16 Uhr – Ulrich «Grill-Ueli» Bernold

17 bis 18 Uhr – Dennis Puchert
Restaurant Spice, «Rigiblick», Zürich, www.restaurantrigiblick.ch

19 bis 20 Uhr – Markus Aichhorn
Parkhotel Zug, City Garden Hotels und Restaurants Bären Zug, www.parkhotel.ch

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Samstag (Details zu den Köchen gibts hier)

12 bis 13 Uhr – Bernadette Lisibach
Restaurant Neue Blumenau, Lömmenschwil, www.neueblumenau.ch

14 bis 15.30 Uhr – André Jaeger
Beef-Workshop mit exklusiven Fleischspezialitäten – Preis 65 Franken
Restaurant Fischerzunft, Schaffhausen, www.fischerzunft.ch

16.30 bis 17.30 Uhr – Jacky Donatz
Restaurant Sonnenberg, Zürich, www.sonnenberg-zh.ch

18.30 bis 19.30 Uhr – Jörg Walter
Hotel Rustico, Klosters, www.hotel-rustico.ch

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Sonntag (Details zu den Köchen gibts hier)

12 bis 13 Uhr – Stephanie Lange
Campus Hotel Hertenstein, Weggis, www.campus-hotel-hertenstein.ch

14 bis 15 Uhr – Melanie Brugger 
Premium Catering, www.mel-b.ch 

16 bis 17 Uhr – Reto Lampart
Gourmet Restaurant Lampart’s, Hägendorf, www.lamparts.ch

18 bis 19 Uhr – Reto Hasler
Ristorante Dieci al Lago, Rapperswil, www.dieci.ch/restaurant-rapperswil

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Montag (Details zu den Köchen gibts hier)

12 bis 13 Uhr – Christian Geisler und Marcus G. Lindner
Restaurant Der Kunsthof, Uznach, www.derkunsthof.ch

14 bis 15 Uhr – James Baron und Willi Schmid
Käsemenü
Städtlichäsi Lichtensteig, www.willischmid.com

16 bis 17 Uhr – Kerstin Rischmeyer
Restaurant 20/20 by Mövenpick Wein, Zürich, www.moevenpick-wein.com

18 bis 19 Uhr – Cornelius Speinle
«Dreizehn Sinne im Huuswurz», Schlattingen, www.dreizehnsinne.ch

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20. Gourmesse im Zürcher Kongresshaus

Öffnungszeiten:
Freitag – 12 bis 22 Uhr
Samstag – 11 bis 21 Uhr
Sonntag und Montag – 11 bis 20 Uhr
Cigar Lounge – täglich 16 bis 24 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene – 20 Franken
Rentner, Studenten, Kinder (13 bis 16 Jahre) – 10 Franken
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Montag, 6. Oktober 2014

Peter Knogl ist «Koch des Jahres»

Heute Montagmorgen verteilte Gault & Millau den besten Restaurants des Landes seinen alljährlichen Segen und liess den neuen Punkte-Status 2015 verlauten. Dies die News aus erster Hand:

 «Koch des Jahres»: Peter Knogl (Bild: z. V. g.)


Der «Koch des Jahres» 2015 heisst Peter Knogl. Der Küchenchef vom Basler Hotel Les Trois Rois gesellt sich neu zu den sieben 19-Punkte-Köchen des Landes. Den weiteren sechs Köchen in der Top-Liga wurde der Rang auch dieses Jahr bestätigt. Zu ihnen gehören: Andreas Caminada, André Jaeger, Benoît Violier, Bernard Ravet, Philippe Chevrier und Didier de Courten.


«Köchin des Jahres»: Bernadette Lisibach 
Der Titel «Köchin des Jahres 2015» geht an Bernadette Lisibach vom Restaurant Neue Blumenau in Lömmenschwil. Mit ihren Leistungen hat sie die Gault-Millau-Tester überzeugt, welche ihr neu 16 Punkte zugestehen. Das Interview mit Bernadette Lisibach, Titelköchin der aktuellen Ausgabe von Salz&Pfeffer, findet ihr in der Online-Ausgabe unter www.salz-pfeffer-online.ch. Und wer Bernadette Lisibach persönlich am Herd erleben möchte, besucht am Samstag, 11. Oktober um 12 Uhr die Salz&Pfeffer-Showküche an der Gourmesse im Kongresshaus Zürich.










 Zum «Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz» schaffte es Christian Geisler vom Restaurant Kunsthof in Uznach. Er wurde an der neuen Adresse auf Anhieb mit 17 Punkten belohnt. Über ihn könnt ihr ebenfalls in der aktuellen Ausgabe Salz&Pfeffer lesen. Am Montag, 13. Oktober um 12 Uhr zeigt er zudem eine spektakuläre Kochshow an der Gourmesse in Zürich.

Christian Geisler
Jérôme Manifacier
Salvatore Frequente

Ferner wurden auch Salvatore Frequente, der neue Executive Chef im «Eden Roc» in Ascona, sowie Jérôme Manifacier vom Genfer Hôtel de la Paix mit 17 Punkten und dem Titel «Aufsteiger des Jahres» belohnt.

Zur «Entdeckung des Jahres» schafften es indes Cornelius Speinle, der mit seinem «Dreizehn Sinne im Huuswurz» in Schlattingen 15 Gault-Millau-Punkte erhielt (über ihn hat Salz&Pfeffer in der Ausgabe 5 berichtet), sowie Mathieu Bruno vom «Paysan Horloger» in Le Boéchet, der mit 14 Punkten bewertet wurde.

Des Weiteren: Zum «Cigar Man of the Year» wurde Bernd Schützelhofer vom «Paul’s» in Widnau gekürt. Seine Küche ist mit 16 Punkten bewertet. Das «Hotel des Jahres» ist das Park Hotel Vitznau am Vierwaldstättersee, der Bündner Stefan Trepp kocht in Thailand im «Mandarin Oriental» und erhält in der aktuellen Schweizer Ausgabe von Gault & Millau das Prädikat «Star im Ausland». 

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Wie sieht der Käse der Zukunft aus?


Wir habens versprochen – et voilà: Hier folgt die volle Ladung an Informationen rund um die erste Schweizer Käsetagung, die im Rahmen der diesjährigen Gourmesse im Zürcher Kongresshaus stattfindet.

Am Montag, 13. Oktober ist es so weit: Wir trommeln die Käseprofis des Landes zusammen und bieten ihnen eine Plattform, um sich den brisanten Fragen der Branche zu widmen. Welche Zukunft haben bekannte Sorten wie Gruyère, Sbrinz oder Appenzeller – in einer Zeit, in der der Schweizer Käse generell einen Aufschwung erlebt? Welche Rolle spielen innovative Käser und wie kann die Schweiz weitere Liberalisierungen im Milch- und Käsemarkt überstehen? Und nicht zuletzt: Wie sieht eigentlich der Käse der Zukunft aus?

Das Programm mit Vorträgen, Diskussion, Degustation und Netzwerkpflege richtet sich an Produzenten aus der milchverarbeitenden Industrie, Händler und Zulieferer der Käsebranche, Köche und gastronomische Entscheidungsträger sowie an mündige Konsumenten und Feinschmecker.

Der Eintritt an die erste Schweizer Käsetagung ist im Gourmesse-Ticket inklusive, die Platzzahl ist allerdings beschränkt – es lohnt sich also, sich schnell anzumelden. Weitere Informationen dazu gibts bei Gourmesse-Projektleiterin Vanessa Pua (vpua@salz-pfeffer.ch).


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1. Schweizer Käsetagung – Montag, 13. Oktober 2014 – Kongresshaus Zürich

Referat «Käseland Schweiz»
– 12.35 bis 13.05 Uhr, Dominik Flammer (Buchautor «Schweizer Käse»)

Referat «Bio-Käse»
– 13.10 bis 13.40 Uhr, Eldrid Funck (Bio-Suisse-Produktmanager Milch/Eier)

Referat «Modellbau Käse»
14.15 bis 14.45 Uhr, Fredy Bieri (Natürli Zürioberland AG)

Referat «Grosshandel – Regionaler Käse»
– 14.50 bis 15.20 Uhr, Martin Anghern (CCA Angehrn)

Präsentation Neuheiten
– 15.55 bis 16.25 Uhr, Rolf Beeler (Maître Fromager)

Podiumsdiskussion
– 16.45 bis 17.15 Uhr, mit Martin Bienerth (Nischenkäser, Sennerei Andeer), Samuel Spörri
(Käse-Importeur, Tritt Käse) und Fredy Bieri (Natürli Zürioberland AG) sowie Dominik Flammer (Moderation)


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Das neue Salz&Pfeffer – eine wilde Nummer

Liebe Leute, lasst euch eins gesagt sein: Die aktuelle Ausgabe von Salz&Pfeffer hats einmal mehr in sich. Wir freuen uns, euch die Nummer sechs dieses Jahres zu präsentieren – und legen euch hiermit einige unserer Themen besonders ans Herz.

Mit Bernadette Lisibach haben wir eine Frau aufs Cover gehievt, die zurückhaltend wirkt und in eben dieser Zurückhaltung viel be-wirkt. In der «Neuen Blumenau» in Lömmenschwil kocht die mit 15 Gault-Millau-Punkten dotierte Köchin klassisch und ohne Firlefanz – aber mit Anspruch.

Gradlinig ist auch Christian Geisler vom «Kunsthof» in Uznach unterwegs: In der Rubrik «Drei Gänge von» zelebriert er Flusskrebs, Sommerreh und Ziegenkäse. Wir sind davon sehr angetan.

Passend zur Saison widmen wir eine grosse Geschichte der Jagd. Wir haben uns auf die Pirsch gemacht und verschiedene Wild-Köche aufgespürt, die den kulinarischen Herbst mit Leib und Seele leben.

Brandaktuell ist auch unsere Reportage über die Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich, die just in diesen Tagen ihre neuen Räume bezieht. Wir haben uns auf dem Areal umgesehen und stellen das Konzept vor, das nicht nur architektonisch, sondern auch schulisch eindrücklich modern ist.

Imponiert haben uns – last but not least – auch die Produzenten, die dem Land zurzeit allerlei köstliche Käse-Neuheiten bescheren. Im Hinblick auf die grosse Käsetagung, die im Rahmen der diesjährigen Gourmesse stattfinden wird (dazu später mehr), stellen wir findige Köpfe vor, die dem Schweizer Käsemarkt zu einem regelrechten Schub verholfen haben.

Na? Gluschtig gemacht? Sehr gut. Und wer Salz&Pfeffer (noch) nicht abonniert hat, kann die aktuelle Ausgabe ausnahmsweise kostenlos lesen – auf unserer Homepage findet sich der Link zum E-Paper.

Dienstag, 26. August 2014

Das neue Salz&Pfeffer ist da – mit Chili und unangenehmen Fakten






Wir melden uns zurück aus der Sommerpause. Und zwar mit ordentlich Elan – wovon wir euch gern sogleich überzeugen. In der brandneuen Ausgabe, die in diesen Tagen in eure Briefkästen wandert, findet ihr darum ein erfrischendes Interview mit dem fleissigen Shootingstar Nenad Mlinarevic. Ihr lest eine fundierte Reportage über die spannende Welt der Chilischote und ein Gespräch mit Fachmann Alex Armbrüster, der über aktuelle Trends in der Barwelt fachsimpelt. Und ihr seht, welche drei rustikal-raffinierten Gänge uns der mit zwei Michelin-Sternen dekorierte Meister Reto Lampart gezaubert hat.

Pünklich auf die Zagg präsentieren wir euch zudem eine exklusive Recherche zu den Geldflüssen des Landesgesamtarbeitsvertrages. Über 17 Millionen Franken haben die gastgewerblichen Mitarbeiter der Schweiz im Jahr 2012 in das Vollzugskonto des L-GAV einbezahlt. Unklar ist, was mit diesem Geld geschieht. Wir haben nachgeforscht und decken zum Beispiel auf, dass sich die 19 Mitglieder der Paritätischen Aufsichtskommission allein im Jahr 2012 einen Aufwand von 436 000 Franken haben gutschreiben lassen. Darüber reden wollte die Kommission allerdings nicht. Die Resultate der ausführlichen Recherche lest ihr ab morgen bei uns. Übrigens auch online auf www.salz-pfeffer.ch.

Heinz Rufibach verlässt das Alpenhof Hotel

Sucht nach zehn Jahren eine neue Herausforderung: Heinz Rufibach

Wie im Juli kommuniziert, übergeben Hans Peter und Annelise Julen das Alpenhof Hotel Zermatt an ihren Neffen Paul-Marc Julen und dessen Frau Cindy. Der «Alpenhof» wird in die «Tradition Julen Zermatt» integriert. Damit komme es, laut Medienmitteilung, unweigerlich zu Veränderungen. Und diese betreffen offenbar vor allem das Gourmetrestaurant Le Gourmet, welches seit zehn Jahren von Heinz Rufibach geführt wird. Neu soll im «Alpenhof» das Restaurantkonzept der «Tradition Julen Zermatt» verfolgt werden. Das Gourmetrestaurant wird per Wintersaison 2014/15 nicht mehr weitergeführt. Der mehrfach ausgezeichnete Küchenchef Heinz Rufibach sucht derweil eine neue Herausforderung. Salz&Pfeffer wünscht ihm dabei viel Glück.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Gesundes Konzept

Bild: z. V. g.

Mövenpick Hotels & Resorts präsentiert seit Mai ein neues Food-Konzept. Es heisst «Go Healthy» und soll einen Beitrag zu einer gesunden Ernährung leisten. Mit diesem Gedanken lanciert die Hotelgruppe eine Reihe von «Go Healty»-Menüs in allen Hotels in Europa, Afrika und Asien. Die Gerichte vereinen saisonale Produkte aus der Region und sollen beim Gast «für Balance und ein gutes Körpergefühl» sorgen, wie es in der Medienmitteilung heisst. Der Start dieser Aktion knüpft an den Erfolg dieses kulinarischen Konzepts im Nahen Osten an.

Frische und nährstoffreiche Zutaten sind die Grundsteine jedes «Go Healthy»-Gerichts. Im Mövenpick Resort & Spa Dead Sea in Jordanien beispielsweise werden gemäss der Hotelgruppe 90 Prozent aller Frucht- und Gemüsesorten im nahegelegenen Markt eingekauft. In Beirut sind es sogar 75 Prozent aller Produkte, die aus der Umgebung kommen.

Die «Go Healty»-Gerichte in Europa sind zudem so konzipiert, dass die Vorspeise, der Hauptgang und der Nachtisch zusammen nicht mehr als 1000 Kalorien beinhalten. Das gesunde Angebot ist sowohl à la carte, als auch auf den Frühstücks-, Lunch- und Dinner-Buffets erhältlich.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Casimir Platzer wird Präsident der Gastrosuisse




Casimir Platzer

Der (heimliche) Favorit hat das Rennen gemacht. An der 123. Delegiertenversammlung der Gastrosuisse haben die Delegierten Casimir Platzer zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Klaus Künzli, der sein Amt nach zwölf Amtsjahren vorzeitig abgibt. Casimir Platzer ist im Gegensatz zu Künzli noch im Gastgewerbe aktiv, zusammen mit seiner Frau Muriel führt er das Belle Epoque Hotel Victoria in Kandersteg. Seit 1989 ist Platzer in unterschiedlichen Gremien des Verbandes tätig. Zwischen 2000 und 2008 war er Präsdient von «GastroBern» und gleichzeitig Präsident des Hotelier-Vereins Berner Oberland. Seit 2004 nimmt er zudem Einsitz im Vorstand von Schweiz Tourismus. Casimir Platzer galt vor der Delegiertenversammlung bereits als heisser Anwärter auf den prestigeträchtigen Posten. Nicht klar ist, in welchem Arbeitspensum der neue Präsident von Gastrosuisse amten wird. Nachdem sich Klaus Künzli während Jahren ein Jahressalär von rund einer Viertelmillion Franken für eine 100-Prozent-Stelle auszahlen liess, wurden im Vorfeld der Wahlen die Arbeitspensen des Präsidenten – sowie auch jene des Tresoriers – rege diskutiert. Dieses Jahr soll die Gastrosuisse zudem und endlich einen neuen Direktor bestimmen, der, so hoffen wir, länger als die letzten zwei amten wird.

Salz&Pfeffer feiert – und präsentiert die digitale Ausgabe





Seien wir ehrlich: Gründe, sich selbst wohlig und unbescheiden mal so richtig auf die Schultern zu klopfen, gibt es viel zu selten. Der 25. Geburtstag von Salz&Pfeffer indes scheint uns dafür genau passend. Darum an dieser Stelle, bitteschön, ein kräftiger Trommelwirbel: Wir präsentieren die Jubiläumsausgabe.

Wer nun aber denkt, wir würden uns ungeniert auf dichten 140 Seiten in schmierigem Selbstlob suhlen, der liegt natürlich falsch. Vielmehr widmen wir die Nummer unter dem Motto «Salz&Pfeffer von A bis Z» den 26 Grundbuchstaben des deutschen Alphabets – und damit verbunden 26 Themen, die uns, die Branche und all ihre Menschen bewegen. Beispiele gefällig?

Mehr als Worte
In «A wie Analyse» fühlen wir dem Arbeitspsychologen Peter Roos auf den Zahn, der mit uns über vorzeitige Lehrabbrüche in der Gastronomie, Fluktuationsraten, Arbeitszeiten – und den Ruf der Branche spricht. In «G wie Generation» zeigen zwei 25-Jährige Köche und ein 25-jähriger Patissier, dass man in diesem Alter bereits ordentlich was drauf hat. In «K wie Kopfsalat» haben wir ein kniffliges Bilderrätsel auf die Beine gestellt, in dem es bekannte Gesichter aus der Gastronomie ihren Kinderbildern zuzuordnen gilt. In «N wie Nordisch» und «X wie Xanthan» beschreiben wir zwei der grossen Trends in der Küche von heute. Und in der Rubrik «Z wie Zu helveTisch» widmen wir uns der nachhaltigen Fischerei in der Schweiz und präsentieren zukunftsträchtige Ideen, die findige Köpfe hierzulande verfolgen.

Neu, neu, neu: Salz&Pfeffer als E-Paper
Doch damit nicht genug. Weil wir mit 25 Jahren in der Welt der Fachpresse zwar ein stolzes Alter erreicht haben und uns trotzdem als jung und dynamisch verstehen, präsentieren wir zum Jubiläum obendrauf eine Premiere der digitalen Art: Salz&Pfeffer gibts ab sofort auch am Bildschirm zu lesen, in Form eines mit diversen Features angereicherten E-Papers. Und weil wir nicht alleine feiern mögen, stellen wir die Geburtstagsausgabe ausnahmsweise kostenlos zur Verfügung.

Und so gehts: auf www.salz-pfeffer-online.ch bequem und einfach anmelden, in wenigen Schritten zur brandneuen digitalen Ausgabe gelangen und sogleich drauflos lesen. 

Wir freuen uns auf euer Feedback.







Mittwoch, 11. Juni 2014

Big Smoke: Es sind noch letzte Plätze frei


In zweieinhalb Wochen ist es so weit: Am 28. Juni findet der diesjährige Bis Smoke, organisiert von Kurt Blum und Samuel Hauser in Zusammenarbeit mit dem Magazin Cigar und dem Onlineanbieter Premium Cigars, statt. Wir können es kaum erwarten.

Nach dem Erfolg des letzten Jahres haben die auf rund 350 Stück limitierten Eintrittskarten seit dem Start des Vorverkaufs reissenden Absatz gefunden. Sprich: Der Big Smoke ist fast ausgebucht. Für Kurzentschlossene besteht aber doch noch eine Chance – ein paar Plätze sind nämlich noch zu vergeben. Wer also dabei sein will, wenn sich die Freunde des gepflegten Genusses beim idyllisch gelegenen Restaurant Fischer's Fritz am Ufer des Zürichsees treffen, um dem schönen Leben zu frönen, der sollte sich sputen.

Tickets und alle weiteren relevanten Informationen rund um den geselligen Anlass gibt es auf der Big-Smoke-Homepage: Im Eintrittspreis von 195 Franken sind Apéritif, Barbecue, Dessertbuffet, Rot- und Weisswein, Bier, Softdrinks, drei Zigarren, drei Digestifs sowie ein attraktives Rahmenprogramm, das jede Menge Vergnügen verspricht, inbegriffen. Karibische (Live-)Musik sorgt für die passende Stimmung, im «Wettbewerb der langen Asche» messen sich mutige Aficionados, und das Grand Casino Baden lässt Zockerherzen am Black-Jack-, Roulette- oder Pokertisch höher schlagen.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Lehrmeister des Jahres 2014

Renato Wüst

Renato Wüst, Executive Chef im Grand Resort Bad Ragaz, hat den Titel «Lehrmeister des Jahres» in der Kategorie Koch erhalten. Die Jury begründet ihren Entscheid so: «Renato Wüst ist neben seiner anspruchsvollen Position mit grossem Einsatz und an der Front für die Lernenden da, ist ihnen täglich ein Vorbild und fördert sie entsprechend ihrer persönlichen Stärken.»

Angemeldet hatte ihn sein Lernender Andreas Bleisch. «Er setzt sich immer für uns Lehrlinge ein und wir bekommen Nachhilfe, wenn es in der Schule Probleme gibt», sagt er über seinen Lehrmeister. Renato Wüst hat in den letzten 25 Jahren insgesamt 80 Lernende ausgebildet. 

Auch die Preisträger der Kategorie Bäcker-Konditor/Konditor-Confiseur und Fleischfachmann/-frau stehen bereits fest. Es sind Adrian Britschgi, Café Konditorei Schlüssel AG, Menzingen, und Jean-Claude Zimmermann, Stadt-Metzg Illanz. Der Preisträger in der Kategorie Restaurationsfachmann/-frau heisst Thomas Christen und ist Mitglied der Geschäftsleitung vom Romantik Hotel und Restaurant Landhaus Liebefeld.

Die Preise «Zukunftsträger – Lehrmeister des Jahres» wurden ursprünglich von Salz&Pfeffer ins Leben gerufen. Seit 2011 werden sie vom «Gastrojournal» und Bischofszell Nahrungsmittel AG verliehen. Hinter dem Preis steht die Idee, Lehrmeister, die sich ganz besonders für ihre Lernenden engagieren, zu ehren und ihre Leistung anzuerkennen. Der Preis ist mit 10000 Franken pro Kategorie dotiert.

Funke geht ins Appenzell


Eben erreicht uns die Nachricht, dass Tobias Funke 2015 das Restaurant Zur Fernsicht in Heiden AR übernehmen wird. Das Objekt befindet sich derzeit noch im Bau. Geplant sind zwei Restaurants mit getrennten Küchen, vier Gästezimmer, ein begehbarer Weinkeller, eine Raucherlounge sowie ein kleines Clubhaus. Ende letzten Jahres schloss Tobias Funke sein Restaurant Obstgarten in Freienbach, in dem er sich 16 Gault-Millau-Punkte sowie einen Stern von Michelin erkocht hatte. Während der Bauphase fungiert Funke den Inhabern als Berater und will die Auszeit nutzen um sich kulinarisch weiterzubilden.