Freitag, 29. Juni 2012

Neues Kakao-Kompetenzzentrum

Kakao-Frucht (Bild: zVg)
Barry Callebaut, der Hersteller von Kakao- und Schokoladenprodukten, hat eben den Bau eines neuen Kompetenzzentrums bekannt gegeben. Es soll den Namen «Cocoa Horizons» tragen und in der Elfenbeinkünste, Westafrika, entstehen. Kostenpunkt: 1 Million Franken.

Nebst Schulungsräumen für die Kakaobauern wird ein 30 Hektar grosser Vorzeigebetrieb entstehen. Dort sollen künftig moderne Mischfrucht-Anbaumethoden und andere ertragssteigernde Techniken getestet und den lokalen Bauern vorgestellt werden.

Konkret sollen verschiedene Anbaukombinationen mit anderen Pflanzen erprobt werden, indem zwischen den Kakaobäumen zum Beispiel Kochbananen, Kokosnüsse, Mangos, Ananas, Bohnen, Mais sowie Kautschuk und Schattenbäume gepflanzt werden.

«Durch den Anbau vieler verschiedener Pflanzen und Bäume simulieren wir die natürliche Artenvielfalt, wie sie im Regenwald vorkommt. Zugleich tragen wir damit zu einem gesunden Ökosystem bei. Und dies wiederum steigert die Ertragskraft der Kakaobäume», schreibt Anke Massart, Projektleiterin von «Cocoa Horizons», in der Medienmitteilung.

1 Kommentar:

  1. Wenn dies ohne künstliche Dünger und Pestizide gemacht wird, prima. Problematisch ist die künstliche Ertragssteigerung um den Billigpreis zu erzielen. Das bringt häufig schwerwiegende Konsequenzen mit sich. Es gilt daher Schokolade wieder als "spezielles und besonderes Produkt" und als wetvollen Rohstoff zu verkaufen. Der "Billighase/Weihnachtsmann" aus Schokolade den die Kinder in Übermassen/-grössen von den Verwandten zum Fest erhalten, sollte dem hochwertigen kleineren Produkt bevorzugt werden. Mehr ist nicht immer besser! Der Überfluss landet im Müll am Schluss:)

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