Donnerstag, 19. Juli 2012

An die Urnen



Bild: stockwerk23/photocase.de

Am 23. September ist es so weit. Dann kommt die Volksinitiative der Allianz «Schutz vor Passivrauchen» zur Abstimmung. Die Initiative verlangt, dass in der ganzen Schweiz alle Innenräume, die als Arbeitsplatz dienen oder öffentlich zugänglich sind (Restaurants, Bars, Spitäler und so weiter), rauchfrei werden. Fumoirs könnten nur noch eingerichtet werden, wenn sie unbedient sind.

Der Ständerat empfiehlt dem Stimmvolk nach reiflicher Überlegung, ein Nein in die Urne zu legen, da bereits eine nationale Regelung existiert, welche insbesondere der Gastronomie strenge Auflagen macht und deren unternehmerischen Spielraum stark einschränkt. Auch wir finden, dass die Bevölkerung schon heute mehr als genügend vor Passiv-Rauch geschützt ist. Heute geht es vielmehr darum, das Gastgewerbe in seiner unternehmerischen Freiheit zu schützen. Die Redaktion von Salz&Pfeffer empfiehlt allen Gastgewerblern darum ebenfalls die Neinparole.

Kommentare:

  1. Ich müsste eigentlich, als Wirt in einem kleinen Lokal im Kanton Zürich, dafür sein, weil es für mich keine Änderung haben wird. Ob totales Rauchverbot oder nicht.
    Da wir als kleines Beizli keine Möglichkeiten haben ein bedientes Fumoire einzurichten. Aber andere in Dorf die Möglichkeit genützt haben, die damit auch sehr guten Umsatz machen.
    Damit wäre natürlich Schluss und es hätten wieder alle gleichlange Spiesse.
    Aber wenn das totale Rauchverbot kommt lockt das natürlich die Leute noch weniger in die Beiz. Damit natürlich auch zu uns.
    Gruss ein unentschlossener Wirt.

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  2. An die Urnen? Ein Déja-vu...

    Wurde diese Volksinitiative aus lauter Langweile oder aus Ignoranz initiert? Es macht heirbei ganz den Anschein, als hätte sich diese Allianz (aus lauter Angst vor eine Ansteckung durch das Passivrauchen?) seit Jahren isoliert und keine Ahnnung, was da drausen in der Welt geschieht.
    Genug für die Nichtraucher, genug für die Raucher.

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  3. Beizenmord?
    Ich bin nicht gegen ein Rauchverbot aber nur für DIE die es wirklich wollen! Ich verbuche wegen ein paar m2 zuviel in der kalten Jahreszeit 30-40% Umsatzrückgang, bei 18 stündiger Präsenzzeit, gleichbleibender Qualität und Mitarbeiter die im Arbeitsvertrag unterschrieben haben, dass sie nichts gegen einen Raucherbetrieb haben. Noch heute bin ich für die damals lancierte Initiative der IG freie Wirte... Anschreibpflicht am Restaurant
    - Raucherbetrieb
    - Rauchfrei zu gewissen Zeiten
    - Nichtraucherbetrieb
    Der Wirt verliert so keine Gäste und der Gast kann frei wählen wo er rein will! Alles andere ist meines Erachtens ein riesiger Einschnitt in die freie Marktwirtschaft, was das Beizensterben der traditionellen Klein- und Mittelbetriebe fördert! Ich habe keinen einzigen Nichtrauchergast gewonnen!
    Gruss eine Präs. der kleinen Wirte aus dem Aargau

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  4. bar ja, restaurant nein.
    ins bar stort mir weniger als wenn ich in ein fein restaurant was feines essen gehe.
    da ist sowieso das rauchen krebserregender, bin selber Raucher. aber musste man die möglichkeit anfangen zu rauchen stoppen.Die Luft ist heutzutag genug schmutzig..in stadt zuri sowieso unbrauchbar, wenn ich mit den velo fahre , in stadt , verzicht ich auf Atem.
    gruss an die tote Raucher und viel spass ins Spital

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