Donnerstag, 20. September 2012

Zehn zukunftsträchtige Ideen heller Köpfe

Electrolux führt zum zehnten Mal den Wettbewerb «Design Lab» für Studenten des Fachs Industriedesign durch. Die Teilnehmenden haben dafür ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und Haushaltsgeräte entworfen, die alle Sinne ansprechen. Aus den rund 1200 Einsendungen wurden zehn Top-Finalisten ausgewählt. Sie können ihre Kreationen am 25. Oktober in Mailand einer Jury präsentieren.

Die Jury bilden der preisgekrönte Koch und Gastronom Davide Oldani, der renommierte Designer Dante Donegani, die Designbloggerin Kelly Beall und der Vice President Design von Electrolux, Henrik Otto.

Die zehn Konzepte, die es ins Finale des Design Lab geschafft haben, sind dermassen innovativ (ja, dieses Wort benützen wir in der Redaktion tatsächlich nur für verdiente Kreationen), dass wir sie unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.

Was denken Sie, welchem Designer würden Sie einen Preis verleihen?




Das sind sie, die Kreationen der zehn Finalisten:

 

Tastee, das Gaumengerät

Vom Designer Christopher Holm-Hansen von der Hochschule Technical University of Denmark, Dänemark.
Tastee (Bild: zVg)

Der Tastee ist ein Geschmacksindikator, der dem Koch hilft, in den Gerichten den gewünschten Geschmack zu entfalten. Das Gerät gleicht in Grösse und Form einem herkömmlichen Löffel, hat aber ein Geschmacksempfinden. Mit Hilfe von Rezeptoren, die die menschlichen Geschmacksknospen nachahmen, sagt der Tastee, welches Gewürz noch fehlt oder welches nicht mehr zugegeben werden sollte. Zudem gibt er teilweise sogar noch einen Tipp, wie man das Rezept verfeinern könnte.



Aeroball für saubere Raumluft

(Bild: zVg)
Vom Designer Jan Ankiersztajn von der Hochschule Uniwersytet Artystyczny w Poznaniu, Polen.

Der Aeroball macht die Raumluft sauberer, frischer und angenehmer. Winzige Blasen, schweben durch den Raum und reinigen und filtern so die Luft. Die Duftausführung gibt zusätzlich Duftessenzen ab. Die schimmernde Aussenhaut der Kugel absorbiert das Licht während des Tages. In der Nacht verbessert sie die Atemluft, wie es die Glühwürmchen in der Natur tun. 






Easystir, das Rührgerät 


Easystir (Bild: zVg)
Von der 
Designerin Lisa Frodadottir Låstad
 von der 
Hochschule Norwegian University of Science and Technology, Norwegen.

Der Easystir rührt automatisch die Speisen in der Pfanne um, so dass man die Hände frei hat. Das Gerät ist mit Magneten ausgestattet, die ihre Energie aus dem Induktionskochfeld beziehen. Die Rührgeschwindigkeit kann manuell eingestellt werden, der Easystir passt sich zudem automatisch an fast jeden Topf an, ist spülmaschinenfest und kompakt.






ICE, Kochen in neuem Licht

Vom Designer Julen Pejenaute
 von der 
Hochschule Universidad Politecnica de Valencia, Spanien.
ICE (Bild: zVg)

ICE sieht aus wie eine Lampe, ist jedoch mehr als das. Wenn das Gerät über einem Koch- oder Essbereich angebracht wird, scannt es die Umgebung und schlägt dem Benutzer für die jeweilige Situation die ideal geeignete Mahlzeit vor. Es scannt auch die bereitgestellten Zutaten und erstellt daraus Rezept- und Zubereitungsvorschläge. Zudem kann der Benutzer auf eine riesige Rezeptdatenbank zugreifen und wird von ICE Schritt für Schritt durch die Zubereitung geführt.


 

 

Mo’Sphere
 ermöglicht neue Geschmackseindrücke

Vom Designer Yunuén Hernández von der 
Hochschule Centro de Investigaciones de Diseño Industrial- UNAM, Mexiko.
Mo'Sphere (Bild: zVg)

Mo’Sphere öffnet dem Hobbykoch den Weg zur molekularen Küche, indem es
die physikalischen und chemischen Reaktionen während des Kochens nutzt. Neben dem Schockfrosten kann man damit auch Schaum, Glasuren, Gelées und sogar Zuckerwatte herstellen.



 

 

 

SmartPlate erstellt Klangrezepte

Vom Designer Julian Caraulani
 von der Hochschule Coventry University, Vereinigtes Königreich

SmartPlate (Bild: zVg)
SmartPlate komponiert Klangrezepte. Dieser intelligente Teller kann Speisen physikalisch erfassen und in Klänge verwandeln. Der Teller baut eine drahtlose Verbindung zum Smart Phone auf, vermisst dann die verschiedenen Zutaten der jeweiligen Speisen, erkennt sie und fügt jeder Zutat musikalische Töne, Harmonien und Rhythmen hinzu. Der Benutzer kann aktiv zuhören sowie mit den Klangrezepten komponieren und interagieren.



 

 

Spummy macht Schaum mit Geschmack

Spummy (Bild: zVg)
Vom Designer Alexandre de Bastiani von der
Hochschule Pontifícia Universidade Católica do Paraná, Brasilien

Mit Hilfe von Nanotechnologie erzeugt Spummy essbaren Schaum in jeder erdenklichen Geschmacksvariante. Das Gerät ist von Ferran Adrià inspiriert,
dem Erfinder des Geschmacksschaums.





Treat-Tree (Bild: zVg)

Treat - Tree

Von der Designerin Amy Mon-Chu Liu von der Hochschule Queensland University of Technology, Australien.

Treat-Tree ermöglicht es die Aufbewahrung von Nahrungsmitteln besser zu   überwachen. Das Nahrungsmittel wird in einer Kapsel gelagert, deren Farbe   sich mit dem Lauf der Alterung verfärbt. Ist das Nahrungsmittel abgelaufen,   fällt der Behälter vom Baum. Auf Treat kann man per App vom Smartphone  aus zugreifen. Zudem kann die Kapsel programmiert werden, sodass das  Essen warm ist, wenn man nach Hause kommt.








Impress, der intelligente Energiesparer

Impress (Bild: zVg)
Vom 
Designer Ben de la Roche von der Hochschule Massey University, Neuseeland.

Impress ist ein Kühlschrank in völlig neuer Form. Die Nahrungsmittel und Getränke werden gut sichtbar in eine Kühlwand gesteckt. Sie verschwinden nicht mehr hinter verschlossener Türe und werden damit weniger vergessen. Der Impress kühlt nur, wenn etwas eingeschoben ist und verbraucht damit weniger Energie.




Memory – Kaffee mittels Handflächenerkennung


Memory (Bild: zVg)

Vom Designer WenYao Cai von der
Hochschule Guangdong Industry Technical College of China, China.

Memory ist eine Kaffeemaschine die mittels Handflächenerkennung weiss, wer vor ihr steht und so stets den richtigen Kaffee für die richtige Person zubereitet. Das Gerät eignet sich unter anderem für Cafés und Restaurants mit einer grossen Stammkundschaft.





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