Mittwoch, 3. April 2013

Ein Schweizer ist Sommelier-Weltmeister


Premiere: Paolo Basso ist der erste Sommelier-Weltmeister aus der Schweiz.
Die Kirschbäume blühten, als letztes Wochenende in Tokyo die 14. Weltmeisterschaft der Sommeliers über die Bühne ging. Der von der Association de la Sommellerie Internationale, dem grössten und damit bedeutendsten Sommelierverband weltweit, organisierte Wettbewerb dauerte drei Tage, während denen sich 57 Weinprofis aus 54 Staaten in ihrem beruflichen Können massen. Erstmals holte sich heuer ein Schweizer den Sieg: Paolo Basso. Er trägt fortan den Titel «Meilleur Sommelier du Monde de 2013» und macht der Association Suisse des Sommeliers Professionnels damit alle Ehre. Der zweite Schweizer Kandidat Fabio Miccoli erreichte den 16. Platz und schied im Viertelfinal aus.

Nun, im Finale musste sich Basso vor rund 4000 Zuschauern gegen Véronique Rivest aus Kanada – die erste Frau, die (als Zweitplatzierte) jemals auf dem Podest einer Sommelier-Weltmeisterschaft stand – und Aristide Spies aus Belgien behaupten. Der Schweizer Kandidat selbst hatte die Endrunde zum vierten Mal seit dem Jahr 2000 erreicht. Doch diesmal war sein Auftritt vom finalen Erfolg gekrönt.

Der 47-jährige Schweizer mit italienischen Wurzeln meisterte alle Aufgaben souverän und entschied das Rennen unbestritten für sich. Kein Wunder: Kein Sommelier aus der Schweiz hat jemals so viele gute Ergebnisse auf diesem hohen Niveau erreicht – die Liste seiner Titel ist lang und kann sich zweifelsohne sehen lassen: Schweizermeister 1997, Vize-Weltmeister in Montreal (2000), Rhodos (2007) und Santiago de Chile (2010), Vize-Champion Europas in Reims in den Jahren 2004, 2006 und 2008 sowie Sommelier-Europameister in Strassburg (2010)

1 Kommentar:

  1. Bravo - ich gratuliere zu der SUPER - Leistung.
    Wann wo wie kann ich den Herrn Basso antreffen ?
    MfG Notker Wildhaber

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