Mittwoch, 3. April 2013

Schweizer assen 2012 mehr heimisches Fleisch

Foto: Proviande
Die heute von Proviande veröffentlichte Statistik gibt Aufschluss: Im Jahr 2012 wurde im Verhältnis zum insgesamt in der Schweiz konsumierten Fleisch mehr Fleisch aus einheimischer Produktion gegessen. Der Anteil stieg konkret um 1,2 Prozent – und damit auf stolze 81,3 Prozent.

Die Organisation freuts. Zumal der Gesamtkonsum an verkaufsfertigem Fleisch erstmals seit drei Jahren wieder gesunken und im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 421018 Tonnen zurückgegangen ist. Unter Berücksichtigung des Bevölkerungswachstums heisst das: Herr und Frau Schweizer assen 2012 durchschnittlich 51,72 Kilogramm Fleisch – wohingegen sie 2011 im Schnitt noch 53,53 Kilogramm vertilgten. Einen Grund für den Konsumrückgang ortet Proviande im «verminderten Ausserhauskonsum – wohl aus wirtschaftlichen Gründen».

Am beliebtesten war vergangenes Jahr übrigens nach wie vor Schweinefleisch, das mit 23,54 Kilogramm fast die Hälfte des gesamten Fleischkonsums pro Kopf ausmachte. Den zweiten Rang belegte mit 11,31 Kilogramm das Geflügel, den dritten Platz das Rindfleisch mit 11,06 Kilogramm. Der mengenmässige Konsumrückgang pro Person liess sich dabei bei allen Fleischsorten feststellen.

Besonders positiv ist für Proviande indes das Resultat einer 2012 durchgeführten repräsentativen Imagestudie zum Thema Fleisch: Das Schweizer Volk bestätigt darin sein Vertrauen in Fleisch und Fleischprodukte aus heimischer Produktion und beurteilt die Qualität aller Fleischarten deutlich besser als bei der letzten Befragung 2006. Das bestärkt den Verband und lässt ein selbstbewusstes Fazit zu: «Das Vertrauen in Schweizer Fleisch und Fleischprodukte ist nach wie vor gross.»

Die detaillierte Statistik zum Fleischkonsum 2012 ist auf der Homepage von Proviande einsehbar.



1 Kommentar:

  1. mit Schweizerfleisch weiss man was man hat.Qualität

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