Donnerstag, 3. Oktober 2013

Rote Köpfe bei der Hotelleriesuisse



Die Onlineplattform Airbnb sorgt bei der Hotelleriesuisse derzeit für rote Köpfe. Wie in einem Artikel des Tagesanzeigers nachzulesen ist, stört sich der Verband an der «rechtlichen Ungleichbehandlung». «Airbnb» ist eine Plattform, auf der Private ihre Wohnungen an fremde Leute aus aller Welt vermieten. Leidtragende ist die ortsansässige Hotellerie, in diesem Fall jene der Stadt Bern. Die Pressesprecherin des Verbandes moniert im Artikel, dass die Hotels zahlreiche Gesetze einhalten und überdies Taxen zahlen müssten, die Vermieter von «Airbnb» hingegen nicht. Und weiter lässt sich die Sprecherin zitieren: «Wenn diese Angebote kommerzielle Formen annehmen, fordern wir gleich lange Spiesse.»

Die Aussage ist insofern bemerkenswert, als die Hotellerie seit Jahren von einem Mehrwertsteuersondersatz profitiert, der sie gegenüber der Restauration klar bevorteilt. Zu denken geben müssten der Hotelleriesuisse überdies die zahlreichen Kommentare zum Artikel. Vom «Geheuchel» der Hotellerie ist da zu lesen, und ein gewisser Herr Schumacher meint gar, die Schweizer Hotels sollten sich besser einmal Gedanken machen über ihr Preis-Leistungs-Verhälstnis, welches vor allem bei Berner Hotels überhaupt nicht stimme.

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