Donnerstag, 28. Februar 2013

Schluss mit Gift

Bild: bienenschutz.ch


Über 80 000 Menschen haben innert eines Jahres eine Petition zum Schutz der Bienen unterschrieben. Greenpeace und die Imker haben diese heute den Behörden in Bern übergeben. In der Petition fordern sie den sofortigen Einsatzstopp von bienenschädlichen Pestiziden in der Landwirtschaft.

Es herrscht dringender Handlungsbedarf, denn Imker aus Europa und Nordamerika vermelden seit den späten Neunzigerjahren ungewöhnlich hohe Verluste von Bienen. Letzten Winter ging in der Schweiz sogar die Hälfte aller Bienenvölker zugrunde. Ein riesiger Schaden. Denn wenn Bienen als Bestäuber ausfallen, schadet dies nicht nur der Umwelt, sondern auch der Nahrungsmittelproduktion. Der volkswirtschaftliche Wert der von Bienen erbrachten Bestäubungsleistung wird gemäss Greenpeace auf rund 260 Millionen Franken jährlich geschätzt.

Eine grosse Gefahr für die Bienen geht vor allem von Insektiziden der Gruppe der Neonicotinoide aus. Es handelt sich dabei um Nervengifte der Agrokonzerne Syngenta und Bayer, die zur Saatgutbeizung eingesetzt oder direkt auf die Kulturpflanzen gespritzt werden. Gemäss Greenpeace sind sie um ein Hundertfaches giftiger als andere Insektizide. Zudem belegen Studien, dass schon eine geringe Dosierung bei Bienen zu Flug- und Navigationsproblemen führen, die Fortpflanzungsfähigkeit sowie die Fähigkeit für eine effiziente Nahrungssuche reduzieren.

Und abgesehen von den Bienen stellt sich natürlich die Frage, ob der Mensch Lust darauf hat, Nahrungsmittel zu essen, die mit hochdosierten Nervengiften versehen sind. Deshalb unterstützen wir die Petition und verlangen, dass der Einsatz dieser Pestizide umgehend gestoppt wird.


Infos: www.bienenschutz.ch

Mittwoch, 20. Februar 2013

Salz&Pfeffer: Alles neu

Bald bei euch: die neue Ausgabe
Okay, das ist jetzt vielleicht ein bisschen hoch gegriffen. Fakt ist aber: Die aktuelle Ausgabe von Salz&Pfeffer, die in den nächsten Tagen bei euch im Briefkasten liegt (oder am gut sortierten Kiosk erhältlich ist), kommt frisch und überraschend daher. Versprochen. Wir haben uns viel vorgenommen und manches umgestellt, ohne Bewährtes zu vergessen. Also erwarten euch spannende Rubriken und ein neuer, locker-leichter visueller Auftritt.

Nun denn: Im grossen Interview spricht Koch des Jahres Benoît Violier über seine berühmten Mentoren und das heilige Feuer, das nur wenigen Köchen innewohnt. Reto Mathis, das Aushängeschild des St. Moritz Gourmet Festivals, wagt einen Blick in die Zukunft und erklärt, warum er sich für die Sache noch immer engagiert – obwohl er sein Amt längst hätte abgeben wollen. Eine berührende, sehr persönliche Geschichte zu erzählen hat übrigens auch Ardian Mala vom «Wine Art» in Interlaken. Sie ist in der aktuellen Ausgabe von Salz&Pfeffer zu lesen.

Doch damit nicht genug. Messerschmied Philippe Elsener indes verrät, worauf Profis achten müssen, damit ihr Messer stets schön scharf bleibt. Und David Martínez und sein Team vom «Clouds» in Zürich experimentieren für uns mit einer kleinen Knolle, die es in sich hat: der Erdmandel.

Mit Physiker Thomas Vilgis sowie Food- und Weinjournalist Wolfgang Fassbender erhalten wir dieses Jahr auch auf Kolumnisten-Seite prominente Unterstützung. Und – last but not least – wir freuen uns ganz besonders auf unsere neue Serie mit dem Titel «Drei Gänge von», in der wir exklusiv Rezepte von renommierten Köchen publizieren, die man so sonst nirgends findet. In dieser Ausgabe zeigen die mit drei Michelin-Sternen dekorierten Brüder Roberto und Enrico Cerea aus dem italienischen Bergamo, was sie drauf haben. Und das ist einiges.

Einen Vorgeschmack aufs neue Heft findet ihr hier. Wir freuen uns - auch auf euer Feedback.

Dienstag, 19. Februar 2013

Jetzt anmelden!



Welche junge Köchin, welcher junge Patissier oder Konditor träumt nicht davon, eine Stage in Las Vegas im weltbekannten «Caesers Palace» zu absolvieren? Eben. Und genau dies ist der Preis für die zwei Gewinner des Hug Creativ-Wettbewerbs «Tartelettes Phantasia». Dieser feiert das 10-Jahr- Jubiläum und lässt deshalb heuer die Korken knallen.

Wer sich den Aufenthalt in Las Vegas nicht entgehen lassen will und es zudem geniesst, als Gewinner gepriesen zu werden, der sollte sich jetzt ganz schnell, spätestens jedoch bis am 19. März, für den Wettbewerb anmelden. In der Vorausscheidung gilt es, zwei Rezepte einzusenden. Eine unabhängige Fachjury wird aus den eingereichten Vorschlägen die fünf Finalteilnehmer pro Kategorie Lernende und Ausgebildete auswählen. Diese dürfen sich schliesslich am Finale messen. Das Wettkochen findet am 27. Mai in der Fachschule Richemont, Luzern statt.

Worauf es bei Wettbewerb ankommt, welche Teilnahmebedingungen eingehalten werden müssen und vieles mehr erfahrt ihr hier.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Der Salon du Chocolat gastiert wieder in der Schweiz



Der Frühling wird süss. Denn vom 22. bis 24. März gastiert der Salon du Chocolat zum zweiten Mal in der Messe Zürich. Gezeigt werden die neusten Schokoladenkreationen aus der ganzen Welt. Und wie es sich für eine solche Messe gehört, darf selbstverständlich genascht werden.

Das «Defilee du Chocolat» gehört zu den Highlights der Messe. Zurzeit arbeiten Schweizer Designerinnen und Designer zusammen mit Chocolatiers an den Roben, welche aus Schokolade bestehen. Folgende Designer und Chocolatiers haben zusammengefunden. Sie zeigen das Resultat ihrer besonderen Zusammenarbeit täglich um 17 Uhr:

Confisérie Sprüngli & Christa de Carouge
Sara Hochuli (Gourmandises de Myuko) & Beschle 
Villars & Ecole de couture Fribourg 

Suteria & Cornelia Peter

Nobile Cioccolato & BHMS mit Wellfare

Konditorei Voland & Magdalena Jedrkowiak

Du Rhône & Denise Batumike






Zudem wartet ein geballtes Programm auf die Besucher. In der «Choco Demo», einer Show-Küche, präsentieren Spitzenköche, Patissiers sowie Chocolatiers ihr Können live vor Ort. Mit dabei sind folgende Grössen:

Sébastien Eckler, Les Trois Rois, Basel
Julien Leroy, Restaurant de l’Hôtel de Ville de Crissier, Crissier
Tobias Funke, Funkes Obstgarten, Freienbach
Jürg Wernli, BHMS, Lucerne
Nick Malgieri, Institute of Culinary Education, New York City
Claudia Schmid, Bäckerei Conditorei Fleischli, Niederglatt
Jana Bussert, Parkhotel Viznau, Viznau
Antonino Alampi & Olivia Arias Grau, Il Casale, Wetzikon
Pascal Haag & Manuela Hasler, Hiltl, Zürich
Alexander Kroll & Abdeliah Lamkhizni, Widder Hotel, Zürich
Nicole Schaufelberger, Brasserie Lipp, Zürich
Fabian Sänger, Carma / Barry Callebaut, Zürich
Tobias Buholzer, Münsterhof, Zürich

An der «Chocosphère», einer Seminar- und Vortragsreihe, kann sich der interessierte Besucher zudem über allerlei Wissenswertes rund ums Thema Schokolade informieren.




http://zurich.salon-du-chocolat.com/accueil.aspx

Tour de Suisse: Hier trinkt man Kafi – oder Tee


Der Heimatschutz stellt 74 Lokale vor.
Eine kleine Trouvaille ist bei uns gestern ins Haus geflattert. Geschickt hat sie der Schweizer Heimatschutz; ein kleines liebevoll gestaltetes Büchlein nämlich, mit dem nüchternen, aber vielversprechenden Titel «Die schönsten Cafés und Tea Rooms der Schweiz». Nun denn: Genau darum geht es.

«Die Kaffeekultur der Schweiz hat viele Gesichter: Ihre Vielfalt und Tradition lässt sich in der Grossstadt Genf wie im beschaulichen Engadiner Dörfchen San Niclà entdecken», schreiben die Herausgeber im Vorwort – und präsentieren eine Auswahl von 74 Lokalen, die genau das beweisen. Ob altehrwürdiger Tea Room oder moderne Espressobar, gemütliches Arvenstübli oder lichtdurchfluteter Neubau: Grosszügig bebildert und – in Deutsch sowie Französisch – kurz porträtiert, finden sich im neuen Büchlein legendäre Cafés genauso wie der eine oder andere Geheimtipp. Die Auflistung ist nach den Regionen der Schweiz unterteilt, eine Übersichtskarte erleichtert die Orientierung.

Wir finden: Schmökern lohnt sich allemal – am besten mit einem herrlich duftenden, frisch gebrühten Kaffee oder einer Tasse heissen Tee.

Die neue Publikation kostet 16 Franken (wobei Heimatschutz-Mitglieder nur die Hälfte bezahlen) und kann hier bestellt werden.


Donnerstag, 7. Februar 2013

Zepterwechsel im Alden Luxury Suite Hotel Zürich


Bettina Pereira leitet neu die Geschicke des Alden Luxury Suite Hotels (ehemals Splügenschloss) und des Leonardo Boutique Hotels Rigihof in Zürich. Die 44-Jährige ist gebürtige Österreicherin und hat Betriebsökonomie studiert. Überdies bringt sie mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Schweizer Hotellerie mit. Zuletzt amtete Pereira als Hoteldirektorin des NH Zürich Airport Hotels. Das denkmalgeschützte Alden Luxury Suite Hotel in unmittelbarer Nähe des Sees ist das kleinste Fünfsternehaus Zürich.

Dienstag, 5. Februar 2013

Junge Spitzenköche für «Das Zelt»

Das mobile Theater, das unter dem Namen «Das Zelt» alljährlich durch die Schweiz tourt und mit seinem Programm landesweit für Lacher sorgt, präsentiert heuer sein aufgefrischtes Konzept. Und das hat es auch kulinarisch in sich.

Im Zuge der Zusammenarbeit mit der neuen Hauptpartnerin (Post Finance, aber das an dieser Stelle nur am Rande) sei der gesamte Auftritt optimiert worden, schreiben die Organisatoren und versprechen: starke Shows, ein umgestalteter Publikumsbereich – und eben auch ein frisch konzipierter Gastronomiebetrieb. «Das Zelt» spannt neu nämlich mit der Vereinigung Jeunes Restaurateurs d'Europe en Suisse zusammen, die Gastköche aus der Spitzengastronomie an den Standorten der Tournee stellt.

Zurzeit macht «Das Zelt» gerade Halt in der Lenk. Im Laufe des Jahres ist es an insgesamt 21 Standorten in allen Landesteilen der Schweiz zu Gast.