Mittwoch, 20. Mai 2015

Gastrosuisse: Das ist der neue Vorstand

Mit diesen neun Vorstandsmitgliedern gehts in die Zukunft.

Gestern stellten rund 240 Delegierte von Gastrosuisse die personellen Weichen für die Zukunft und entschieden, mit welchem Vorstand der Branchenverband in die nächsten Jahre gehen wird. Die 124. Delegiertenversammlung fand im regionalen Eiszentrum von Luzern statt, turnusgemäss standen Gesamterneuerungswahlen an. Per 1. Juli setzt sich der Gastrosuisse-Vorstand nun wie folgt zusammen:

- Casimir Platzer, Kandersteg; Präsident (bisher)
- Ernst Bachmann, Zürich; Vizepräsident (bisher)
- Walter Höhener, Urnäsch; Tresorier (bisher Vorstand)
- François Gessler, Siders; Vorstand (bisher)
- Muriel Hauser, Fribourg; Vorstand (neu)
- Gilles Meystre, Pully; Vorstand (neu)
- Moritz Rogger-Riechsteiner, Oberkirch; Vorstand (neu)
- Josef Schüpfer, Basel; Vorstand (bisher)
- Massimo Suter, Morcote; Vorstand (bisher)

Im Zuge der Vorstandswahlen wurde eine Ersatzwahl in die Geschäftsprüfungskommission nötig: Tomislav Babic, Schaffhausen, wird neu Einsitz nehmen. Die langjährigen Verbandspersönlichkeiten Tobias Zbinden (Tresorier) und Frédéric Haenni (Vorstand) werden Mitte Jahr aus dem Gremium verabschiedet. Sie erhielten zum Dank für ihr Engagement gestern bereits die Ehrenmitgliedschaft. Des Weiteren nahmen die Delegierten den Jahresbericht 2014 ab, genehmigten die Jahresrechnung 2014 und legten den Jahresbeitrag 2016 für die Mitgliedschaft fest.

Im Fokus des öffentlichen Teils stand der Auftritt von Bundesrätin Doris Leuthard, die der Versammlung «Glanz verlieh», wie Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer sagte. Die Politikerin wies auf die Folgen des starken Frankens hin und zeigte auf, wie der Bundesrat den Standort Schweiz in den kommenden Jahren unterstützen will. Dabei nahm sie die Mitglieder von Gastrosuisse in die Pflicht: «Arbeiten Sie mit Kompetenz, Ideenreichtum und Gastfreundschaft weiterhin am Bild unserer Schweiz mit.» Ähnlichem widmete sich auch Gastrosuisse-Präsident Platzer in seiner Rede. Die Branche stecke in einem Strukturwandel und gerate durch die Frankenstärke zusätzlich unter Druck, sagte er und sprach von einem «steifen Wind», der den Gastronomen ins Gesicht blase. Doch «ein Dorf ohne Beiz ist kein richtiges Dorf», hielt er fest – und rief seinerseits die Politik zum Handeln auf. Weiter forderte er die Branchenvertreter auf, sich selbst in der lokalen, regionalen und kantonalen Politik zu engagieren, um die Interessen des Gastgewerbes noch besser zu vertreten.

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