Dienstag, 15. März 2016

Der neue «junge Wilde» ist gekürt

Entschied das Rennen für sich: Joachim Jaud
Strahlender Zweitplatzierter: Jürgen Kettner

Man siehts, keine Frage: Er ist ein jubelnder Sieger. Gestern Abend holte sich Joachim Jaud im grossen Finale des Kochwettbewerbs «Junge Wilde» im Hamburger «Süllberg» den Sieg. Damit zog der Executive Sous Chef des Restaurants Opus V in Mannheim an – sage und schreibe – 2292 anderen ambitionierten U30-Köchen aus Europa vorbei, die sich um den Titel beworben hatten. An einem indes nur knapp: Den zweiten Platz nämlich eroberte sich der Schweizer unter den drei Finalisten – Jürgen Kettner, Chef Tournante im Restaurant Schöngrün in Bern. Auf dem dritten Platz landete die Kandidatin aus Österreich: Christina Steindl von «Rohrmoser Kocht» in Bischofshofen.

Auch wenn es für den Sieg am Ende nicht ganz reichte, machte der 27-jährige Kettner, der seit Oktober 2015 im «Schöngrün» tätig ist, der Schweiz im Finale alle Ehre: Seine schweizerisch-asiatischen Kreationen («Fisch nach Zürcher Art», «Berner Miso Platte», «asiatischer Rüeblikuchen») wurden von der Jury mit 611,5 von 700 möglichen Punkten bewertet.

Der ebenfalls 27-jährige Sieger Jaud erreichte mit seinem Menü («Kimchi of Char», «Pork & Seabass in Sechuan Garden», «Vanilla Banana White & Green») sensationelle 677 Punkte. Der «Junge Wilde 2016» erhält eine Coverstory im österreichischen Magazin «Rolling Pin» sowie ein zweiwöchiges Praktikum bei Alex Atala im Restaurant D.O.M. in Brasilien. Auf der Liste der weltbesten Restaurants rangiert dieses auf dem neunten Platz.

Die Vorspeise des Siegermenüs: «Kimchi of Char»

Kreation des Zweitplatzierten: «Fisch nach Zürcher Art» 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen